Das wichtigste HR-Thema in diesem Jahr? Der HR-Report 2019 hat darauf eine klare Antwort. Mit 43 Prozent wählten die Befragten erneut die Mitarbeiterbindung auf Platz eins der wichtigsten HR-Handlungsfelder. Auf den Rängen zwei und drei folgen die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter (35 %) und die Flexibilisierung der Arbeitsstrukturen (32 %).

Als die unwichtigsten HR-Handlungsfelder werden dagegen die Einführung der agilen Organisation (12 %) und die Förderung von Diversity (10 %) betrachtet. Für den diesjährigen HR-Report haben Hays und das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) über 800 Unternehmen befragt.

Wenn es gilt, Mitarbeiter zu binden, hat den Befragten zufolge ein gutes Betriebsklima weiterhin die höchste Bedeutung (49 %). Wichtig sind zudem eine marktgerechte Entlohnung (42 %) sowie flexible Arbeitszeiten. Eine deutlich geringere Rolle bei der Bindung von Mitarbeitern spielen dagegen die Themen Reputation des Arbeitgebers und ein differenziertes Führungsverhalten. Sie liegen mit jeweils 17 Prozent auf den letzten Plätzen bei den Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung.

“In Zeiten teils leergefegter Fachkräftemärkte ist es wichtig, hoch qualifizierte Mitarbeiter zu binden. Dadurch erhalten Unternehmen die notwendige Stabilität, um in dieser schnelllebigen und von Digitalisierung geprägten Zeit wettbewerbsfähig zu bleiben”, so Klaus Breitschopf, CEO der Hays AG.

Zum HR-Report

Der jährlich erscheinende HR-Report analysiert zentrale HR-Fragestellungen in Organisationen. Er basiert auf einer Onlinebefragung, an der für den aktuellen Report 868 Mitarbeiter aus Organisationen im deutschsprachigen Raum teilnahmen. Befragt wurden Geschäftsführer (17 %), HR-Führungskräfte (22 %), Fachbereichsleiter (40 %) sowie Mitarbeiter ohne Personalverantwortung (21 %). Das diesjährige Schwerpunktthema lautet Beschäftigungseffekte der Digitalisierung.