Suchen Sie Schüler, Auszubildende, Studierende oder Berufserfahrene?

Entdecken Sie den jobwalk!

Forscher*innen der TU Berlin machen Vertrauensdynamiken in Mensch-KI-Teams messbar. Die Ergebnisse zeigen, wann Menschen kognitive Prozesse auslagern und wann sie die Kontrolle behalten

Vertrauen in Künstliche Intelligenz entsteht in Sekundenbruchteilen – und entscheidet darüber, ob Menschen sich auf ein System verlassen oder dessen Ergebnisse misstrauisch überprüfen. Forscher*innen der Technischen Universität Berlin zeigen nun erstmals, dass sich diese Dynamik direkt im Gehirn messen lässt: mithilfe von EEG-Signalen. Im DFG-geförderten Forschungsprojekt „Neuronale Korrelate von Vertrauen in Mensch-KI-Interaktion“ untersuchen Prof. Dr. Eva Wiese und Dr. Tobias Feldmann-Wüstefeld vom Fachgebiet Kognitionspsychologie und Kognitive Ergonomie, wie Vertrauen in KI-Systeme mit sogenanntem kognitivem Offloading zusammenhängt. Gemeint ist damit die Frage, ob und wann Menschen geistige Funktionen wie Aufmerksamkeit oder Gedächtnis an ein technisches System auslagern. Das Besondere: Statt Vertrauen vor allem über Fragebögen oder indirekte Verhaltensdaten zu erfassen, setzt das Team auf neuronale Signale, die objektiv und mit hoher zeitlicher Auflösung gemessen werden können.

vollständigen Beitrag lesen (PDF) ->